Dr. med. Michael Reusch
Dr. med. Volker Mielke
Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Dermatopathologie

Ursula Reusch
Fachärztin für Pathologie

Tibarg 7-9, 22459 Hamburg

Immunfluoreszenz-Untersuchungen

Wir führen die direkte Immunfluoreszenz (DIF) durch. Hierbei handelt es sich um eine wichtige Methode zur Diagnostik von Autoimmundermatosen. Bei dieser Methode werden Antikörper, Komplementfaktoren oder Fibrin an unfixierten Kryostatschnitten nachgewiesen. Der Transport erfolgt in Michel-Lösung (wir stellen die Lösung auf Anforderung gerne zur Verfügung).
Sollte der Versand erst am Folgetag erfolgen, so ist die Probe möglichst kühl und dunkel zu lagern.

Besonders geeignet ist die Methode zur Diagnostik von bullösen Autoimmundermatosen (z.B. aus der Pemphigus- und Pemphigoidgruppe) und bei Vaskulitiden und dem Lupus erythematodes.
Alle diese Erkrankungen können charakteristische Ablagerungen von IgM, IgG, IgA oder Komplement (C3) aufweisen.

Entnahmestellen:
Bei bullösen Autoimmundermatosen sollte für die DIF die Probeentnahme aus dem Bereich von periläsionaler Haut erfolgen.
Die idealer Weise entnommene Routinehistologie sollte aus dem Rand einer Blase erfolgen (idealer Weise 1/3 aus dem Blasenrand und 2/3 ohne klinische Blase). Bei einer Biopsie direkt aus der Blase kommt es häufig zum Verbleib der Blasendecke in der Punch-Biopsie oder zum Abschwimmen der Blasendecke, welche dann im weiteren Verlauf der histologischen Untersuchung nicht mehr zur Verfügung steht und die diagnostische Einordnung erschwert.